Angermünde

Projektleitung: Kathrin Janka              

Im gemeinsamen Spiel mit der Sprache/unseren Sprachen, ihren Wörtern und Klängen lernen wir uns kennen. Schreiben: Was ist das? Was will ich erzählen? Wie? In welcher Sprache, in welchen Wörtern kann und will ich das tun? Mit schreib- und theaterpädagogischen Methoden, Körpersprache und Bildern tasten wir uns zusammen  an das Schreiben heran. Im Raum zwischen den Sprachen entsteht ein bunter, vielstimmiger und vielsprachiger Gemeinschaftstext. Bilder tauchen auf. Wörter und Dinge sind im Raum und wollen verwendet werden, wollen ihre eigene Geschichte erzählen. Und dazu ist jetzt Zeit. Jede/r ist dazu eingeladen – ein Gedicht, ein Mini-Drama, einen Prosatext zu schreiben, in jeder Sprache die er/sie kann und möchte. Dann lesen wir gemeinsam und einander uns die Texte vor, die so entstanden sind, vor. Es geht ans Übersetzen, denn nicht alle können alle Sprachen! Mit Händen, Füßen, Wörterbüchern, aber auch mit Hilfe professioneller Dolmetscher/Übersetzer übertragen wir, was wir geschrieben haben. Zum Schluss fügen wir unsere Texte zu einer Sammlung/Textcollage – einem großen, gemeinsamen Text zusammen und machen eine Lesung für das Publikum vor Ort.

Methoden

  • Methoden der Schreib-, Kunst- und Theaterpädagogik
  • Übungen aus der Sprachmittlermethode für Begegnungsseminare
  • Gruppen und Einzelspiele, Schreib- und Übersetzungsspiele, angeleitete Bewegungsspiele und Phantasiereisen

 

Wer wir sind

Kathrin Janka, Projekt- und Werkstattleitung 1:

Slawistin (M.A.) und Literaturübersetzerin. Studierte in Berlin, Prag und Potsdam Slawistik, OE-Geschichte, Germanistik und vergleichende Literaturwissenschaft. Zusatzstudium und Lehrerfahrung in DaF. Jahrelange Projekterfahrung in internationalen Schreib- und Theaterprojekten, Übersetzerlesungen und Schreibwerkstätten an Berliner Schulen und für andere Kulturinstitutionen.

Gisela Lehmeier, Werkstattleitung 2:

Diplom-Journalistin, freie Lektorin. Als Referentin für PR und Kulturmanagement der renommierten internationalen Kultureinrichtung Villa Aurora konzipierte und realisierte sie 13 Jahre lang deren Öffentlichkeitsauftritt und verantwortete Planung, Organisation und Nachbereitung von kulturellen Veranstaltungen des Hauses, z.B. Lesereihen mit Deutsche Guggenheim, Martin-Gropius-Bau, LiteraturHausBerlin. Beruflich und ehrenamtlich begleitete und betreute sie Publikationen jeder Art redaktionell und konzeptionell  – von Kunstkatalogen wie Transatlantische Impulse – 15 Jahre Villa Aurora hin zu Kindergartenbroschüren. Für das Besucherprogramm des Goethe-Institutes organisierte sie Reisen in Deutschland. Sie übersetzte Texte des Schriftstellers Bashana Abeywardane aus Sri Lanka und war Jurymitglied des Internationalen Festivals junger Literatur „Wortspiele“ in München.

Knut Gerwers:  Fotodokumentation.

Filmemacher, Medienkünstler, Lyriker und Fotograf. Seit 2005 aktiv als Kameramann, Regisseur, Medienvermittler und Cutter für zahlreiche Dokumentarfilmprojekte des Waidak e.V. an Brandenburger Schulen. Mitarbeiter am Digitalarchiv „Die Frauen von Ravensbrück“.