Aus Angermünde

 Deutsche Schule

ich bin Mohammed und ich gehe in der 3 Klasse ich bin 10 Jare alt. als ich wusste das ich zur Schule gehen musste dann hatte. Ich hatte ganz dolle Angst gehabt. ich mustte zu Schule als ich in mein Klassenraum gehen musste musste ich neben ein Junge setzen dann kam ein Junge und dan habe ich im ein Kinder Schokolade geschenkt und dan lachelte er auf mich. im Hof-pause kam er und er hat gefrangt willts du mit spielen ich kan nicht Deutsch auser Ja ich habe Ja gesagt und wir alle haben gespielt.Ich freute auf den niesten tag.

 

 

 

Einladung aus Angermünde, Teil II

 Komm und schreib mir was!

 … es geht weiter!

Am Samstag, den 18.3.2017 um 13:30 Uhr treffen wir uns wieder in Angermünde, um gemeinsam zu erzählen, zu spielen, zu schreiben und zu übersetzen. Der Veranstaltungsort ist diesmal das Projekthaus AHA, Schwedter Straße 22 in Angermünde.

Kinder, die mit dem Rufbus oder mit dem Zug am Bahnhof ankommen, holen wir dort persönlich ab und bringen sie wieder hin. Rufbus und/oder Fahrgemeinschaften können organisiert, Fahrtkosten aus umliegenden Orten ersetzt werden.

Alle, die schon einmal mitgemacht haben, sind herzlich eingeladen! Wir freuen uns aber auch über neue Kinder aller Sprachen, die dazukommen wollen. Das Angebot richtet sich an Kinder von 8-12 Jahren mit Fluchthintergrund und ihre Freunde.

Ab 16:30 ist offene Werkstatt – wir wollen unseren Eltern und Freunden zeigen, was bei unserem ersten Treffen im Dezember und am heutigen Tag entstanden ist. Wir lesen aus unseren Texten vor und beantworten Fragen dazu, was wir machen und wie es weitergeht.

ALLE, DIE DAS INTERESSIERT, SIND HERZLICH EINGELADEN!

Die Veranstaltung endet gegen 18:00 Uhr.

 Herzliche Grüße von Kathrin Janka und Gisela Lehmeier

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Texte aus Döbeln

Rani

Ich heiße Rani, bin 16 Jahre alt und komme aus Syrien. Ich möchte Ihnen über den Krieg in Syrien berichten und darüber, wie es dort mal war und wie es jetzt ist.

Syrien gehörte einst zu den schönsten und angesehensten Ländern der arabischen Welt. Das Land war für seine Sauberkeit, seine Ordnung und die Großzügigkeit seiner Leute bekannt. Es befinden sich dort viele schöne Basare und altertümliche Märkte. Darüber hinaus gibt es zahlreiche wunderbare Orte wie Aleppo, Hama, Al-Rakka, Deir ez-Zor, Homs, Daraa und die Region um den Hermon, wo sich die höchste Bergspitze Syriens befindet und im Winter immer viel Schnee liegt. Der Krieg hat jedoch vieles verändert. Sowohl in Damaskus als auch in anderen Teilen Syriens herrscht Zerstörung. Zahlreiche Menschen wurden vertrieben und viele Kinder getötet. Überall brennt es und es wird geplündert. Das alles schmerzt mich sehr. Es macht mich zutiefst traurig, hilflos dabei zusehen zu müssen, wie mein Land zerstört wird und viele Menschen ihr Leben verlieren. Ich wünsche mir, dass es in Syrien wieder wie früher wird – oder gar besser. Eines Tages möchte ich zurück, damit ich das Land gemeinsam mit meinen Freunden und meiner Familie wieder aufbaue. Dieser Gedanke macht mich sehr glücklich. Gelobt sei Gott in jedem Falle.

Hanin

Hallo, ich heiße Hanin. Ich wurde am 01.05.2006 geboren und komme aus der Stadt al-Hadschar al-Aswad im geliebten Syrien. Obwohl ich noch sehr jung bin, kann ich mich an eine schöne Zeit gemeinsam mit meiner Familie in der Heimat erinnern. Meine Familie besteht aus meinen Eltern, Großeltern und Geschwistern. Es war eine schöne Zeit, bis der Krieg zu uns nach Syrien kam. Ich weiß nicht, wieso dieser Krieg ausgebrochen ist. Jedes Mal, wenn wir Flugzeuge hörten, hatten meine Geschwister und ich schreckliche Angst. Sie kamen, um unsere Häuser zu bombardieren.

Mein Vater machte sich Sorgen um uns und beschloss, dass wir alle gemeinsam schnell aus Syrien flüchten. Zunächst ging es nach Ägypten und von dort aus später nach Libyen, wo wir drei Jahre lang lebten, bis der Krieg uns wieder heimsuchte.

Da kam meinem Vater der Gedanke, mit uns auf der Suche nach Frieden und Sicherheit nach Europa zu flüchten. Wohlwissend, dass er dabei sein Leben und unseres aufs Spiel setzen würde. Wir stiegen also in boote, die man „Todesboote“ nennt und fuhren damit in Richtung Italien. Gott sei Dank kamen wir dort unversehrt an. Von Italien aus ging es weiter nach Deutschland. Hier fühlen wir uns nun sicher. Ich danke Gott dafür, dass er mir und meiner Familie ein neues Leben schenkte. Ich danke auch meinem Vater dafür, dass er sich um uns sorgt.

Ich möchte mich auch im Namen meiner Familie bei den Menschen hier in Deutschland bedanken. Sie haben mir und meiner Familie sehr geholfen. Diesem großartigen Land gelten mein Dank und meine Wertschätzung. Ich bin hier sehr glücklich und wünsche den Leuten in Deutschland genauso viel Freude, wie sie uns bereiteten. Vielen Dank, Deutschland.